Katja Erfurth


VITA

Katja Erfurth - Tänzerin und Choreographin

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Katja Erfurth, 1971 in Dresden geboren, erhielt an der Palucca Schule Dresden eine neunjährige Tanzausbildung, vorrangig in den Fächern Klassischer Tanz, Moderner Tanz und Neuer Künstlerischer Tanz bei Gret Palucca.

1990 folgte ein Engagement im Ballettensemble der Sächsischen Staatsoper Dresden, welches sie 1997 beendete, um freiberuflich tätig zu sein.

Sie tanzte u.a. in Choreographien von Stephan Thoß, Arila Siegert und Reiner Feistel. Außerdem initiierte und wirkte sie in zahlreichen Kammertanz- und Improvisationsabenden mit.

Seit 1995 arbeitet sie zunehmend choreographisch in verschiedenen Gemeinschafts- und Soloprojekten, u.a. mit Annegret Thiemann und Thomas Hartmann in Choreographie und Tanz und mit Tom Quaas und Thomas Stecher im Sprechtheater.

Weiterhin entstanden mehrere Soloabende, u.a. zwei Tanzstücke in der Zusammenarbeit mit dem Regisseur Volker Metzler:
S.IEBEN" - nach Salome von Oscar Wilde mit Tom Götze (Kontrabaß), sowie "achtSAME" mit Florian Mayer (Violine).

Zuletzt entstanden die Inszenierung „mascara - Maskerade der Sieben Todsünden“ - Ein Körpertheater mit Masken und Objekten in Zusammenarbeit mit Sabine Köhler und Carola Tautz und der Soloabend „Die Tänze der E.“, für den namhafte Choreographen der Ausdruckstanztradition Soli für die Tänzerin kreierten.

Daneben choreographierte sie für zahlreiche Schauspielinszenierungen, vor allem unter der Regie von Volker Metzler, u.a. Faust - Episode II, von Karsten Gundermann in Kooperation mit dem Theater Junge Generation, der Neuen Elblandphilharmonie und dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau.

Weiter arbeitete sie choreographisch in verschiedenen Musiktheaterinszenierungen, u.a. in den Opernproduktionen der Hochschule für Musik, Dresden und am Theater Plauen-Zwickau.

An der Hochschule für Musik, Carl Maria von Weber und der Hochschule für bildende Künste Dresden bestehen Lehraufträge in den Fächern Bewegung-Tanz-Improvisation.

Von 2002-2013 hatte sie die Künstlerische Leitung der Batzdorfer Pfingstspiele inne.

Zum Festival TANZherbst 2005 erhielt sie den Publikumspreis für ihr Solo ver_wege(n).

Von 2009-2012 war sie im Fachbeirat der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen tätig.
Seit 2009 ist sie Mitglied im Kulturbeirat der Stadt Dresden.

Im Februar 2013 feierte ihr erstes Tanztheaterstück für kleine und große Zuschauer "Käthy im Wunderland" - Frei nach Lewis Carrolls Alice-Geschichten - mit dem Percussionisten Sascha Mock, Premiere.

Jüngst entwarf sie gemeinsam mit Brit Becker-Krüger für 100 Schüler der 62. Mittelschule und des Berthold-Brecht-Gymnasiums die Choreographie für das Jugendtanzprojekt "Rock.You" der Staatsoperette Dresden zu Musik von Queen.

Im Sommer 2013 recherchierte sie als Stipendiatin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zu Tänzen von Mary Wigman und Dore Hoyer, auf dessen Grundlage nunmehr ihr neuer Solotanzabend "Tänze in SCHWARZWEISS - Gewidmet der Ausdruckstänzerin Dore Hoyer (1911-1967)" entstanden ist.
Mit dieser Produktion wurde sie für den Sächsischen Tanzpreis 2015 nominiert.

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Aktuelle Produktion:
Der Geburtstag der Infantin
Frei nach dem gleichnamigen Märchen von Oscar Wilde
Premiere: 01.04.2016
Societaetstheater Dresden

Choreographie und Tanz: Katja Erfurth
Komposition und Violine: Florian Mayer
Regie und Ausstattung: Volker Metzler
Körperarbeit und Illusion: Wolfram von Bodecker

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Tänze in SCHWARZWEISS
Gewidmet der Ausdruckstänzerin Dore Hoyer (1911-1967)

Nominiert von der Jury neben vier weiteren Produktionen für den
1. Sächsischen Tanzpreis 2015!


TRAILER

Choreographie und Tanz:
Katja Erfurth
Klavier:
Camillo Radicke
Schlagwerk:
Sascha Mock
Mentorin für die Rekonstruktionen:
Susanne Linke


In der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift TANZ von Gabriele Gorgas zur "Tänzerin des Jahres" und von Boris Michael Gruhl zur "Choreographin des Jahres" gekürt!

"… Abstraktion und Emotion sind die beiden Pole zwischen denen die Dresdner Tänzerin Katja Erfurth einen wunderbaren Bogen spannt…"

"…die große Bühne des Festspielhauses ist erfüllt von der Zerbrechlichkeit jener Tanzkunst, die aus der Stille kommt, deren wortlose Schreie aber unüberhörbar sind und deren hohe Konzentration ein großes Geschenk ist."
(www.tanznetz.de, 30.05.14)

Koproduktion mit HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Gefördert durch: Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden - Amt für Kultur und Denkmalschutz und der Stiftung für Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden

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